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Während die Kleinen begeistert Stofftiere in die Luft werfen, ihnen nachlaufen und sie wieder aufheben, sind die Großen damit beschäftigt, gekonnt und konzentriert über den Kasten zu springen.

Bei Übungsleiterin Manuela können kleine und große Kinder viel lernen – vom Krabbeln bis zum Inlinescaten. Die Übungsleiterin für Kinderturnen motiviert sie, spornt sie an, unterstützt sie. Wenn Manuela über ihre Zeit als Übungsleiterin nachdenkt, fallen ihr viel Arbeit, viele Lehrgänge, aber auch viel Freude ein. „Sonst würde ich es nicht machen“, sagt sie, die auch betont, dass die Kinder viel zurückgeben.  Mittwochs von 15 bis 16 Uhr können Mütter, Väter und Großeltern mit ihren Jüngsten krabbeln, spielen und turnen. Die älteren Kinder turnen und spielen montags in zwei Gruppen von 15 bis 16 Uhr und von 16 bis 17.30 Uhr. Flott unterwegs bei fetziger Musik sind die Inlinescater donnerstags von 15 bis 17 Uhr.

Manuela übt diese Funktion schon seit über 30 Jahren mit Begeisterung und Engagement aus, weswegen sie großen Zuspruch von Kindern, Eltern und Großeltern hat. Die 30-jährige Andrea Ruttloff, die heute mit ihrer Familie in Mainz wohnt, war eine von Manuelas ersten Schülerinnen. Gern erinnert sie sich an die Zeit des Kinderturnens zurück. Sie erzählt, dass sie mit einem Mädchen aus dem Kinderturnen immer noch Kontakt hat. Ihre Mutter Beate Obermann sagt: „Manuela geht so offen und herzlich mit den Kindern um.“ Das mag auch der sechsjährige Frederik an Manuela. Auch er besucht Manuela`s Kinderturnen schon von Klein an, anfangs mit Mama, Papa oder Opa, jetzt allein. Er freut sich, wenn endlich wieder Montag ist und er turnen kann. Beate Obermann sagt: „Manuela weiß genau, was die Kinder brauchen. Die Kinder werden gefördert – spielerisch und abwechslungsreich.“ Vor allem schätzen Eltern an Manuela, dass sie die Kinder dabei unterstützt, selbständig zu werden. Andrea Ruttloff erinnert sich, dass es das Größte war, wenn Manuela zum Kindergeburtstag kam. So viel Lob rührt die Übungsleiterin zu Tränen. Zumal auch der Vorsitzende des TV Scheidt, Reinhard Diedenhofen, und der zweite Vorsitzende Wolfgang Rudolph in der Turnstunde vorbeigekommen sind, um sie mit einem Blumenstrauß zu ehren.

Geehrt wurde in diesem Zusammenhang auch Meinhild Hierling. Die 82-Jährige war von 1956 bis 1964 Kinderturnwartin beim TV Scheidt. Ende vergangenen Jahres hat der saarländische Innenminister Klaus Bouillon sie mit der Sportplakette bedacht. Denn die 82-Jährige begann 1946 beim SV Saar 05 Saarbrücken mit Leichtathletik. Kugel, Speer und Diskus waren ihre bevorzugten Disziplinen, bis heute ist sie Mitglied im Verein. Es folgte eine Vielzahl von Ämtern im Saarländischen und Deutschen Turnerbund. Im DTB war sie von 1962 bis 1966 Mitglied des Frauenturnausschusses, danach zwei Jahre Kunstturnwartin und von 1968 bis 1978 Mitglied des Kunstturnausschusses. Parallel agierte Meinhild Hierling von 1963 bis 1978 als internationale Kampfrichterin. Von 1968 bis 1972 war sie Mannschaftsführerin der deutschen Turn-Nationalmannschaft und unter anderem bei Olympia 1968 in Mexiko. Dazu kommen weitere Ehrenämter, so war sie von 1993 bis 2001 Vorsitzende des Bürgervereins Eislaufen. Seit 2011 ist sie Ehrenvorsitzende des Turngaus Saarbrücken. Der zweite Vorsitzende Wolfgang Rudolph erinnerte sich bei der Übergabe des Blumenstraußes an seine Kindheit, in der Meinhild Hierling beim TV Scheidt aktiv war. Meinhild Hierling sagt abschließend: „Der TV Scheidt ist mein Verein, ich war immer Mitglied und habe schön bezahlt.“

 

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Meinhild Hierling                                                      Manuela Alves-Weyers mit Beate Obermann, Andrea Ruttloff und Hannah

Hertas Lebenskreis hat sich geschlossen. Ein Leben voller Tatkraft und Energie wurde durch einen sanften Tod am 31.01.2017 beendet.

Herta hat gerne gelebt, lebte jeden Augenblick bewusst, und hat nie ihren Lebensmut verloren. Herta hatte Freude an der Welt und die Welt hatte Freude an ihr.

Seit Beginn ihrer über 70jährigen Vereinszugehörigkeit turnte Herta in der Frauen-Abteilung. Voller Begeisterung erzählte sie von den Fahrten zu den Deutschen

Turnfesten. Mehrmals hat sie das Deutsche Sportabzeichen erworben. Sie spielte aktiv Prellball und Faustball und geriet ins Schwärmen, wenn sie von den Skiwochen der Skiabteilung im Schwarzwald und den Aufenthalten in Lanersbach sprach. Als im Jahr 1974 die Tennisabteilung gegründet wurde, hat Herta auch diese Sportart ausprobiert. Eine große Leidenschaft von ihr war das Wandern. Als Wandergebiet schätzte Herta vor allem den Schwarzwald. Ihre Begeisterung für den Vereinssport teilte sie mit der ganzen Familie, ihrem Mann Walter und ihren beiden Kindern Margit und Wolfgang. 

Vom Gedanken getragen, dass sportliche Betätigung im Verein mehr bieten kann als sich fit zu halten, setzte sich Herta über Jahrzehnte für die Pflege der Geselligkeit ein. Ihr war bewusst, dass diese Veranstaltungen ein Bindeglied zwischen den Aktiven und Inaktiven sowie den einzelnen Gruppen sind, und daher einen nicht zu unterschätzenden Stellenwert im Vereinsleben haben. Von dieser Erkenntnis unserer ehemaligen Frauenwartin Herta profitiert die Frauenabteilung bis zum heutigen Tag.Zusammen mit Rosi Weber hat Herta mit viel Engagement und großer Beharrlichkeit die auch heute noch beliebten Feste der Frauenabteilung ins Leben gerufen und schon bestehende perfektioniert. Zu den außersportlichen Aktivitäten zählen die „Bunte Turnstunde“; die Frauenfahrt, zu Beginn der Sommerferien das gesellige

Zusammensein auf unserer Vereinsanlage mit Rostwurstessen, in den Sommerferien eine Besichtigungstour, in den Herbstferien eine Wanderung, das Weinfest im

November und im Dezember die Weihnachtsfeier. Herta war es vergönnt bis, kurz vor ihrem Tod, an den meisten außersportlichen Aktivitäten teilnehmen zu können.

Gerne erinnern wir uns an die Zeit mit ihr in unserer Mitte. Lebensbejahend, optimistisch so war Herta und so werden wir sie in Erinnerung behalten. Gedanken,

Augenblicke, sie werden uns immer an Herta erinnern, und sie nicht vergessen lassen. Das Erbe, das uns Herta hinterlassen hat, werden wir in Ehren halten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Liebe Skatfreunde,

am 3.2.2017 veranstaltet die Tennisabteilung des TV Scheidt wieder ein Skatturnier. Ab 18:30 Uhr können Skatinteressierte (auch Nichtmitglieder) im Vereinsheim des TV Scheidt wieder um Punkte kämpfen.

Anmeldungen nehmen Albert Rebmann (0172 - 9207 550) und Stefan Isengard (0177 – 7523 283) entgegen. Das Startgeld beträgt in diesem Jahr 5.-€ und ist am Veranstaltungstag zu zahlen.

Viel Spaß und viel Erfolg.

Taekwondo

Wäre das etwas für mich?

Wer mehr über Taekwondo erfahren möchte, hat dazu am 9. Dezember 2016 Gelegenheit.

An diesem Freitag findet zum ersten Mal ein Schnuppertraining mit anschließender Nikolausfeier statt.

Dabei werden alle Altersgruppen, d.h. Kinder, Jugendliche und Erwachsene gemeinsam trainieren. Das Training beginnt um 16 Uhr und wird etwa eine Stunde dauern. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, am Training teilzunehmen. Und keine Sorge, auch Ungeübte können problemlos mitmachen, denn der Spaß steht im Vordergrund. Zum Mitmachen reichen eine Jogginghose und ein T-Shirt.

Im Anschluss an das Training findet im Foyer der Schulsporthalle Scheidt eine kleine Nikolausfeier statt. Hier besteht die Möglichkeit zum weiteren Austausch und Kennenlernen.

Anmeldung bitte bis zum 06.12.2016 unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Spieltermine der Medenrunde 2017 wurden vom STB bereits festgelegt.

Spieltermine 1. Spielhälfte (U15, Damen, Herren, Herren 40, Herren 55 und Herren 65)

Spieltermine 2. Spielhälfte (Herren 30, Herren 50 und Herren 60)

Am Samstag war wieder Heimspieltag für die Volleyballerinnen des TV Scheidt. Zu Gast waren die Mannschaften DJK Saarbrücken-Rastpfuhl und TV Kirkel.

Das erste Spiel endete mit 3:0 (19:25, 20:25, 23:25) für die DJK Saarbrücken-Rastpfuhl. Nach anfänglichen Schwierigkeiten im ersten Satz, konnten sich die Damen des TV Scheidt immer mehr verbessern. Allerdings reichte es nicht aus, um den ersten Satz zu gewinnen, da kleinere Unsicherheiten und die fehlende Kommunikation dies verhinderten. Mit mehr Motivation und Siegeswillen fing der zweite Satz an. Immer wieder kam es zu einer knappen Führung, die die Gegner der DJK mit druckvollen Aufschlägen zunichtemachten. Im dritten Satz legten die Damen aus Scheidt dann richtig los und konnten mit weniger Eigenfehlern den Gegner verunsichern und mehr unter Druck setzten. Bis man dann wieder bei 18 Punkten einknickte und der Gegner mit starken Aufschlägen die Führung übernahm. Scheidt konnte noch dagegen halten, aber letztendlich nicht mehr aufholen, um den Satz für sich zu entscheiden.

Nachdem jeder an seine Leistungsgrenze ging, war die Motivation am Boden. Enttäuschung und Frustration lagen in der Luft. Aber die taffen Mädels rappelten sich auf, für das nächste Spiel gegen den TV Kirkel und mussten eine erneute Niederlage mit 3:0 (12:25, 14:25, 10:25) hinnehmen. Der Aufsteiger hatte ein paar Asse im Ärmel, da er sich Verstärkung aus der Verbandsligamannschaft geholt hatte. Dies zeigte sich unter anderem durch die druckvollen Angaben und starken Angriffe. Die Mädels kämpften sich durch, versuchten immer wieder einen ordentlichen Spielaufbau zu starten und doch kam man nicht wirklich ins Spiel. Es wurde versucht die Damen des TVK laufen zu lassen, was teilweise auch durch kurze Bälle „vor die Füße“ gelang. So konnte man sie immer wieder ärgern, was jedoch nicht ausreichte, um die Führung zu erlangen.

Letztendlich haben die Volleyballerinnen an Erfahrung gewonnen und werden es beim nächsten Spiel gegen den TV Losheim am 29.10.16 so richtig krachen lassen.